Das Zwischen
Ihr seid nicht blockiert.
Ihr seid unentschieden.
Ihr produziert Formate. Ihr produziert Folien. Ihr produziert Berichte.
Irgendwann stellt jemand die Frage:
„Wofür steht ihr wirklich?“
Und es wird still.
Nicht, weil ihr die Antwort nicht kennt. Sondern weil ihr sie nie gestellt habt.
Ohne Identität wird jedes Ziel austauschbar.
Ohne Ziel wird jeder Weg falsch.
Deshalb steckt ihr im Zwischen.
Woran ihr erkennt: ihr steckt fest.
Der Konjunktiv regiert.
„Man müsste mal“, „eigentlich“, „sollte“. Sprache wird weich, damit Konsequenzen nicht hart werden.
Kosmetik statt Kinetik.
Kalender voll. Formate sauber. Wirkung aus.
Landkarten ins Nirgendwo.
Brillant gedacht. Ohne Schatten in der Realität.
Wenn ihr es laufen lasst, passiert Folgendes:
Gute Leute werden leise. Chancen bleiben Theorie. Relevanz verdampft.
Warum das Zwischen so stabil ist.
Das Zwischen ist kein Mangel an Intelligenz. Es ist ein Schutzsystem.
- Risikovermeidung tarnt sich als Professionalität.
Ihr nennt es Professionalität. Es ist Angst vor Sichtbarkeit. - Komplexität schützt vor Festlegung.
Noch eine Runde. Noch ein Alignment. Noch ein Workshop. Solange ihr dreht, müsst ihr nichts setzen. - Optimierung ersetzt Identität.
Wenn niemand klar sagen kann, wofür ihr steht, wird jedes Ziel austauschbar.
Dann bleibt Effizienz. Effizienz ist kein Kompass.
Kurz gesagt: ihr sucht Richtung, ohne Ursprung.
Wenn ihr Euch hier wiedererkennt, gibt es nur zwei Optionen.
Option 1: Ihr macht weiter wie bisher. Mehr Programme, mehr Meetings, mehr Aktivität. Es wirkt vernünftig. Es hält Euch im Zwischen.
Option 2: Ihr setzt eine Entscheidung. Nicht perfekt. Aber entschieden. Mit Konsequenz.
Wenn ihr nicht wisst, wer ihr seid, wird jedes Ziel verhandelbar. Dann entscheidet der Kalender, Politik oder der Markt.
Der erste Schritt ist nicht ein neues Ziel.
Der erste Schritt ist Identität.
Raus aus dem Zwischen.
Wir lösen das nicht per E-Mail.
Wir lösen das in der Null-Stunde.
60 Minuten. Nur Dein Engpass.
Keine Kosten, aber volle Härte.